
Reha Horn wurde in Kabul (Afghanistan) geboren und floh gemeinsam mit ihren Eltern vor dem Krieg nach Deutschland. Nach mehreren Stationen in verschiedenen Asylunterkünften verbrachte sie den größten Teil ihrer Kindheit und Jugend im Taunus, wo sie auch zur Schule ging.
In Frankfurt am Main absolvierte sie ein Pädagogikstudium, das sie mit dem Diplom abschloss. Sie arbeitete mehrere Jahre in der Bildungsberatung sowie im Personalbereich und ist heute freiberuflich als systemische Beraterin tätig. Mit ihrer Familie lebt und arbeitet sie in der Nähe von Frankfurt am Main.
Seit 2012 ist sie Mitglied im Literaturclub der Frauen aus aller Welt e. V. und gehörte dort von 2015 bis 2017 dem Vorstand an. Außerdem ist sie Mitglied der Mörderischen Schwestern.
In ihren schriftstellerischen Arbeiten beschäftigt sie sich mit Themen wie Heimat, Identität, Verlust, Natur und Übergängen. Veröffentlichungen erschienen unter anderem in den Anthologien „Frankfurterinnen“ (2015), „Heimat – Version Alpha“ (2016), „Frankfurter Einladung“ (2016) und „Begegnungen“ (2018).